Buckower Kräuterfee
(Stand: 27.01.2026)
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Welche Region, welches Produkt repräsentierst du?
Ich repräsentiere als Buckower Kräuterfee unserer im Naturpark Märkische Schweiz gelegenes Kneipp-Heilbad Buckow (sowie als eine seiner Ehren-Olitätenmajestäten den Thüringer Kräutergarten mit der Kräuterstadt Großbreitenbach). Als Buckower Symbolfigur stehe ich besonders für den unser Stadtwappen zierenden Hopfen, der Mitte des 19.Jahrhunderts auf Initiative Joseph Jacob Flataus (1812-1887) hin hier von 150 Ackerbürgern angebaut wurde, sowie die Kräuterheilkunde im ganzheitlichen Kneippschen Gesundheitskonzept.
Seit wann gibt es deine Hoheiten-Tradition?
Buckow feiert seit 1965 jährlich ein Rosenfest mit einer Rosenkönigin, als neue hoheitliche Symbolfigur kam ich 2022 dazu.
Wer/Was war Initiator/Gründer?
Die Buckower schufen sich in Erinnerung an den historischen Rosenanbau in der Stadt ein Stadtfest mit Symbolfigur.
Thüringer Olitätenmajestäten werden seit 1992, Ehren-Olitätenmajestäten seit 1995 in der Stadt Großbreitenbach anlässlich des jährlich um die Zeit der Kräuterweihe im August stattfindenden Kram- und Kräutermarktes gekrönt. Initiator war Heinz Liebermann, der sich in herausragender Weise um das Kulturgut „Olitätenland“ und die Erforschung der Geschichte der Thüringer Buckelapotheker, Kräuterfrauen und Waldlaboranten verdient gemacht hat.
Wie kamst du zu deinem Amt? Was war dein Antrieb?
Der Titel Buckower Kräuterfee wurde mir in Ergänzung des thüringischen Titels 2022 von Buckows Stadtverordneten(versammlung) für meine ehrenamtliche Tätigkeit im Sinne Buckows verliehen. Zu meinem Amt als Ehren-Olitätenmajestät kam ich 2018 als erfolgreichste Teilnehmerin des Wissenswettbewerbes zur Wahl der Olitäten-/Ehrenolitätenmajestät. Freude an den Kräuterschätzen unserer Natur und uraltem Wissen um ihre Heilwirkungen sowie die Begeisterung für Rollenspiele reizten mich, den Titel anzustreben. Vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sie neugierig auf meine Heimatstadt Buckow mit ihren wunderschönen Seen und vielen Rosen sowie den Naturpark Märkische Schweiz zu machen, ist mir stets Antrieb, mein Ehrenamt zu leben.
Worauf hast du dich am meisten gefreut?
Auf die Möglichkeit, zwei mir am Herzen liegende Regionen und ihre Traditionen „zu verkörpern“, freue ich mich vor jedem einzelnen Auftritt.
Was war deine weiteste Strecke, um dein Produkt bzw. deine Region zu präsentieren?
Die weiteste Strecke war die zum Königlichen Festival nach Natz-Schabs in Südtirol. Als im Land Brandenburg lebende Hoheit/Symbolfigur lege ich für nahezu alle Präsentationen weite Wege zurück.
Welche Begegnung bzw. welches Erlebnis hat dich besonders beeindruckt/gefreut?
Besonders schön für mich war der 8. Deutsche KönigInnen-Tag der Arbeitsgemeinschaft Deutsche KönigInnen in Traunstein.
Mit was für einem Erlebnis hättest du in deinem Amt nie gerechnet? (Was war vollkommen ungeplant?)
Nach einem Auftritt erkannte mich ein kleines Mädchen während eines privaten Restaurantbesuches in Zivilbekleidung als „Die Fee! Das ist die Fee!“, kam an meinen Tisch und führte ein sehr intensives Gespräch über Glitzer/Feenstaub und Feenflügel mit mir.
Auch die außergewöhnliche Begegnung mit einer Papageiendame, die federleicht auf meiner Hand saß, sich zu mir neigte und dabei ihren Namen sagte, hat mich sehr berührt.
Was machst du in deiner Freizeit noch gerne?
Ich lese, fotografiere und bin auf Wiesen, in Wäldern und Parks unterwegs.




